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                                                                                                                         Jesus  

 

Wer war dieser Mann?

Es gibt wohl kaum einen Menschen auf der Welt, der noch nicht von Jesus gehört hat. Kaum ist über jemand so viel gesprochen, gestritten und geschrieben worden, wie über Jesus. Und trotzdem wird immer wieder die Frage gestellt: "Wer war dieser Mann?"

 

Historie und Glauben

Kein Zweifel: Jesus hat gelebt und wurde durch die Römer gekreuzigt. Dies ist gesichertes Wissen, denn  die antiken Historiker Tacitus, Plinus der Jüngere, Sueton und Josephus haben Jesu erwähnt. Mehr jedoch nicht und alles Weitere ist eine Frage des Glaubens. Der Glaube stützt sich auf Jesu authentisches Vermächtnis, insbesondere auf seine Gleichnisse und  seine Bergpredigt.

 

Kreuz und Auferstehung

Jesus polarisiert, ruft Faszination und tiefe Verehrung, aber auch Ablehnung hervor - auch heute noch. Er handelt nach dem Willen Gottes. Und so war der Konflikt mit der weltlichen Macht schon vorprogrammiert. Jesus starb am Kreuz - solidarisch mit dem Leiden der Menschen. Doch dies war nicht das Ende. Jesus wurde wieder erweckt. Als nun der Jünger Thomas die Nachricht von der Auferweckung einfach nicht glauben konnte, berührt er die Wundmale des Auferstandenen, erfasst so das schier Unfassbare. Überwältigt bekennt Thomas: "Mein Herr und mein Gott!"

 

Im Zentrum des christlichen Glaubens

Die Auferstehung Christi offenbart nicht nur für Thomas das göttliche Wesen eines Mannes, der als Mensch unter uns Menschen gelebt hat. Er wirkte lediglich zwei Jahre, doch er veränderte die Welt wie kein anderer. Jesus wird zum Messias des Gottesreiches und damit zum Zentrum des christlichen Glaubens. Er lässt uns an seinem engen Gottesverhältnis teilhaben, indem er uns beten lernt: "Vater unser". Und er lehrt uns weiterhin, gemäß dem göttlichen Willen zu leben.

 

Das Heilsangebot Jesu

Jesus verkündete sich nicht selbst, sondern er verkündet Gott und die Spezifika seiner Herrschaft. Er verkündet einen befreienden, liebenden und gütigen Gott. Gott stülpt der Menschheit die göttliche Herrschaft nicht mit mehr oder weniger sanfter Gewalt über. Der freie selbstbestimmte Mensch entscheidet selbst darüber, ob er das Heilsangebot Jesu annimmt oder nicht: "Alles ist bereit und alle sind in mein Reich eingeladen! "

 

 Die Herausforderung

Jesus steht für das göttliche Heil. Mit ihm beginnt das Gottesreich. Seine Predigten laufen darauf hinaus, uns die Perspektive seines Wirkens - das Reich Gottes als stetig wachsenden Ort des Heils - zu eigen zu machen. Dies bedeutet Nachfolge. Und das ist für uns die Herausforderung. Es kommt darauf an, Gottes Liebe und Gerechtigkeit zum Maß unseres Handelns zu nehmen. Dies bedeutet, Gottes Liebe an- und aufnehmen und als Nächstenliebe weiterzugeben. Jesus wird so zur tragenden Mitte unseres Lebens, gibt unserem Leben einen tiefen Sinn und führt es zur Vollendung - in der Geborgenheit des Glaubens. 

 

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